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Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Hartberg

Edelseegasse 13
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Austria

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Der perfekte Pitch

Die Wirtschaftskammer Österreich weist für die Steiermark im Jahr 2025 insgesamt 6.113 Unternehmensneugründungen aus. Potenzial für Neues gibt es an der HLW Hartberg: Im Zuge der Youth Entrepreneurship Week arbeiteten 36 Schüler:innen der 2ABHLW und des 1AL in Kooperation mit der Initiative for Teaching Entrepreneurship (IFTE) an eigenen Geschäftsideen und erwarben grundlegende Kompetenzen für die Entwicklung ihrer eigenen Junior Companys.

In einem mehrtägigen Workshop im Wilfinger Ring Bio Hotel entwickelten die Schüler:innen eigene Geschäftsideen, analysierten Zielgruppen und erarbeiteten erste Prototypen. Dabei galt es, überhaupt die erste Hürde zu meistern: Ein Problem benennen, um zu einer Lösung zu kommen. Konkret: Welches Problem wollen die Jugendlichen mit einem Produkt oder einer Dienstleistung lösen?

Begleitet von den Business Coaches Sofie Marie Schuh und Andreas Karner – und später von Mentoren – lernten sie, wie aus einer Idee ein umsetzbares Geschäftsmodell entstehen kann und was es wirklich dafür braucht. Von der Definition, Zielsetzung, der Marktanalyse und möglichen Partnerschaften bis hin zu Kostenaufstellungen und ersten Prototypen mündeten die Innovationen der insgesamt fünf Gruppen in einem zweiminütigen Pitch vor einer Jury.Diese Vorstellung der Geschäftsidee, die überzeugen soll, um Investor:innen für sich zu gewinnen, fasst das junge Businessdenken nicht nur zusammen, die Schüler:innen wuchsen in ihrer Selbstständigkeit und ihrem Selbstvertrauen. „Mit der Youth Entrepreneurship zeigt, dass sie ihren freien Geist entfalten können und selbstverantwortlich handeln können. Kapitän beziehungsweise Kapitänin des eigenen Lebens zu sein, braucht Mut“, resümiert Prof.in Eveline Wiesenhofer.

Coach Andreas Karner: „Es ist toll, wie die Schüler:innen ihre Talente und Fähigkeiten in den Bereichen Wirtschaft und Lebensmittelmanagement verknüpft haben. Sie kreierten wertvolle Wertangebote und haben einen für mich überdurchschnittlich guten Umgang miteinander. Die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht und ich bin sehr stolz auf ihre Ergebnisse.“

Coach Sofie Marie Schuh: „Für mich ist das Schönste an einer Youth Entrepreneurship Week, wie aus Ideen herzeigbare, oder in diesem Fall verkostbare, Prototypen in Form von Smoothies und Cake Pops entstehen. Das Erfolgserlebnis der Schüler:innen, ihr Konzept vor einer Jury pitchen zu dürfen, inklusive der Überwindung ihrer Nervosität, aber vor allem auch das Erkennen ihrer eigenen Selbstwirksamkeit,  dass sie etwas in dieser Welt bewegen und verändern können und ihnen auch das Vertrauen, ja sogar die Überzeugung, geschenkt wird, dass sie dazu fähig sind – auch in diesem Alter. Das ist für mich als Trainerin das schönste Geschenk. Lebensmittelverschwendung, gesunde Alternativen und Bewegung waren den Schüler:innen ein besonders großes Anliegen. Das sind große Themen, die sie hier aufgegriffen haben und einen Beitrag zu deren Lösung leisten. Das ist etwas ganz Großes und das darf den Schüler:innen bewusst werden.“

 

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