22.
Jan
2019

Hartberger Besuch an Schulen in Kent

Wenn einer eine Reise tut …

5 Tage in der südenglischen Grafschaft Kent, stationiert in Meadstone, 5 Schulbesichtigungen und 6 Termine mit Bildungsverantwortlichen, intensiv betreut von Joanne Winkler von „The education people“, der privatisierten Schulaufsichtsbehörde: So lässt sich die Bildungsreise beschreiben, die eine Delegation des Bildungscampus Hartberg im November 2018 als Erasmus+-Mobilität durchführte.

Mit dabei waren Susanne Förster, Michael Horvath und Manfried Schuller vonseiten der Stadtgemeinde sowie die Pädagog/innen Michael Grasser (NMS Rieger), Andrea Schmidt (HLW und NMS DaVinci), Helga Schöller (HLW) und Johannes Steinbauer (BAfEP). Jede/r Teilnehmende hatte im Vorfeld ein spezielles Beobachtungsinteresse definiert, und so brachten die Führungen durch verschiedenste Primary Schools, Secondary Schools und Colleges eine Fülle an Erkenntnissen.

… dann kann er was erzählen!

Sind es optisch die einheitlichen Schuluniformen der Kinder und Jugendlichen, die verdeutlichen, wie anders geartet das britische Schulsystem ist, so sind es organisatorisch die längere Schulpflicht, von 4 bis 16 Jahren, und die Fülle an Überprüfungen, Monitorings und Ratings, die über britische Schulen und ihre handelnden Personen gestülpt sind. Ein wesentliches Ausstattungsmerkmal der besichtigten Schulen ist der hohe Grad an Digitalisierung im Unterricht.

Bildungscampus Hartberg

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Verantwortlichen der Hartberger Schulen und der Stadtgemeinde, um die Kooperation untereinander zu verbessern. Man will die Übergänge zwischen den verschiedenen Einrichtungen optimal gestalten, die Angebote für Kinder verbessern, Sportvereine und Musikschule entsprechend einbeziehen, kurz: die Schulstadt Hartberg so attraktiv wie möglich gestalten.

Warum also nicht einen Blick über den Horizont hinaus wagen? So entstand die Idee, ein Erasmus+-Konsortiumsprojekt einzureichen, initiiert von der Stadtgemeinde Hartberg als tragender Institution, unterstützt von den Schulen, gefördert von der EU. Die erste „Mobilität“ war die beschriebene Fact finding mission in Südengland, die im November über die Bühne ging. Eine weitere Erasmus+-Mobilität soll nach Schweden führen, um sich ein Bild über das dortige Bildungssystem und die Kooperation zwischen Schulen und Gemeinden machen zu können.

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