Nov.
2025
Handyfreie Tage
Nach einigen Diskussionsrunden in PEK (Unterrichtsfach “Persönlichkeitsentwicklung & Kommunikation”) war klar: das müssen wir probieren! Bald war ein Termin gefunden, an dem die Handys gemeinschaftlich für drei Tage abgeschaltet wurden.
Ein Selbstversuch
Einige Schüler:innen entschieden sich, nur gewisse Apps nicht zu benutzen, andere wieder sahen sich gänzlich außerstande, auf ihr Smartphone zu verzichten. Eines aber hatten alle gemeinsam: alle reflektierten diese drei Tage in einem Tagebuch. Hier einige Auszüge daraus:
- Ich fand es am ersten Tag am schwierigsten, weil es einfach am ungewohntesten war.
- Ich war sehr angespannt und konnte nicht nicht so richtig konzentrieren. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl von Stress.
- Erster Tag: die Versuchung war da, aber ich habe der Versuchung widerstanden. Ich habe gelesen. Dritter Tag: Versuchung war gar nicht da. Buch fertig gelesen.
- Ich habe nicht mitgemacht, weil ich meine Flammen (Snapchat) nicht verlieren will.
- Es war spannend, was mit mir geschieht, wenn ich bewusst auf Social Media verzichte.
- Ich hatte am ersten Tag mein Handy abgedreht, doch mir fiel auf, dass es so nicht funktioniert. Ich hatte keine Uhr, keinen Busplan und kein WhatsApp.
- Ich habe viel gelesen und war ohne Handy sehr entspannt.
- Mir fiel auf, dass sehr viele Menschen in meinem Umfeld auf das Handy schauen. Man fühlt sich dann etwas einsam, vor allem im Bus.
- Ich fand es spannend, dass man sah, wie wichtig das Handy für die Menschheit geworden ist. Ich denke, ich werde versuchen, weniger zu schauen.
- Ich war schon froh, dass es am dritten Tag vorbei ist, allerdings ist es auf jeden Fall eine Erfahrung wert.
- Ich lasse vielleicht die Mitteilungen auf Snapchat deaktiviert.
- Ich werde mehr darauf achten, das Handy öfter wegzulegen.
Mit Handy, mit reduzierten Apps oder ohne Handy – eine spannende Reflexion war es auf jeden Fall.










